Der Regierungsrat hat heute den technischen Vergleich zwischen dem vorliegenden Ausführungsprojekt und dem Alternativvorschlag vorgestellt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Die Alternatividee für die Westumfahrung bringt nicht die benötigte Verkehrsentlastung. Zudem wäre die Kostenfolge bei der Alternatividee für die Anstössergemeinden wesentlich höher.

Der vom Komitee Pro A5-Westast geforderte Faktencheck zeigt, die Alternatividee tönt zwar verlockend, erfüllt aber die geforderten Ziele der Verkehrsentlastung nicht. Namentlich die Bernstrasse, die Aarbergstrasse und die Ländtestrasse würden weiterhin unter der starken Verkehrsbelastung leiden. Ebenfalls negativ sieht die Kosten-Nutzen-Rechnung des Alternativvorschlages aus. Negativ wirkt sich die Alternatividee auch für die Anstössergemeinden aus. Hier würden wesentlich höhere Kosten entstehen, weil gewünschte Strassenabschnitte nicht mit Bundesgelder finanziert werden könnten.

Dialog steht weiterhin im Zentrum

Das Komitee Pro A5-Westast hat immer betont, dass man Verständnis hat für die Befürchtungen während der Bauphase. Ziel ist es, nur das nötigste an Gebäuden abzureissen, den Platzbedarf der Baustelle auf ein Minimum zu beschränken und möglichst wenige Bäume zu fällen. «Hier orten wir Verbesserungspotential und werden dies Regierungspräsidenten Christoph Neuhaus mitteilen», so Peter Moser Co-Präsident Pro A5-Westast. «Gerne würden wir zudem mit den Westast-Gegnerinnen und -Gegnern diesbezüglich den Dialog suchen und mit ihnen ausloten, welche Massnahmen getroffen werden können».

Grundsätzlich ist für das Komitee Pro-A5-Westast klar: Das Ausführungsprojekt muss mit aller Kraft vorangetrieben werden. Unsere Devise lautet, möglichst viel Verkehr in den Boden verlegen, damit an der Oberfläche Freiraum für alle entsteht. Damit schaffen wir Lebensqualität und Platz für einen vielseitigen Mix an Mobilität. Das Ausführungsprojekt wird diesem Anspruch gerecht. Zudem vertrauen wir auf die städtebauliche Begleitplanung der Städte Nidau und Biel, die eine zukunftsorientierten Einbettung des A5-Westastes in den städtischen Raum vorsieht.

 

Veröffentlicht: 31. August 2018

 

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